Die zeitintensive Gerätefahndung gehört der Vergangenheit an.
Nahezu jedes größere Bauunternehmen kennt folgendes Problem: Mitarbeiter des Unternehmens werden auf unterschiedlichen Baustellen eingesetzt und auf jeder Baustelle sind verschiedenste Baugeräte im Einsatz - und keiner hat mehr einen Überblick. Werden Geräte auf der falschen Baustelle abgeladen, dann geht auf einer anderen Baustelle die Sucherei los. In der Zwischenzeit kann nicht weiter gearbeitet werden, es kommt zu Verzögerungen und im schlimmsten Fall können Aufträge nicht rechtzeitig fertig gestellt werden.
Geschäftsführer von Bauunternehmen verbringen nicht selten eine Stunde täglich am Telefon, um herauszufinden, wo sich die dringend benötigten Walzen, Baggerschaufeln usw. befinden. Zeit, die natürlich viel besser für andere Aufgaben genutzt werden kann.
Ein Start-up Unternehmen hat nun eine Telematiklösung entwickelt, durch die das zeitintensive Suchen nach Baumaschinen und Geräten ein Ende hat. Die RFID-basierte Lösung ist sehr robust, hält selbst widrigsten Witterungsverhältnissen stand, benötigt bis auf einen Reader keine Stromversorgung und ist mit einem fairen Preis auch für kleinere Unternehmen erschwinglich. Die maßgeschneiderten elementaren RFID-Sensoren werden an die Geräte und Zubehörteile angebracht. Auf jeder Baustelle wird ein Reader in einem sich dauerhaft dort befindlichem Großgerät installiert. Je nach Baustellensituation kann der Kunde selbst entscheiden, ob er Google-Latitude-basierte, eine GPS- oder eine Mobilfunklösung bevorzugt. Ebenfalls kann das bereits in den Baufahrzeugen vorhandene Ortungssystem genutzt werden.
Die RFID-Daten werden von einem Reader ausgelesen und über Mobilfunk an einen Internetserver weitergeleitet, wo sie gespeichert werden. Der Kunde bekommt ein Passwort und kann alle Daten auf dem Smartphone, PC oder Laptop abrufen.