Der feine Unterschied zwischen ADSL und SDSL

In Deutschland sind mittlerweile über 70% aller Haushalte mit einer DSL-Leitung versorgt. Das bedeutet aber nicht, dass auch alle Haushalte dieselbe Leistung erhalten können. Vor allem nicht, wenn man den direkten Vergleich mit den DSL-Leitungen von Firmen einbezieht. Die meisten Internetnutzer sind der Meinung, dass DSL gleich DSL ist, doch das stimmt so nicht. Privathaushalte werden bis auf wenige Ausnahmen mit einer sogenannten ADSL-Leitung ausgestattet. Firmen greifen eher zu einer SDSL-Leitung, was Privathaushalten meistens nicht möglich ist.

ADSL

ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line und bedeutet, dass ein großer Unterschied zwischen dem sogenannten Upload und dem Download gemacht wird. In der Praxis bedeutet das für Internetnutzer, dass sie beispielsweise eine DSL 16000 kbits Leitung bestellen, was allerdings nur die Geschwindigkeit des Downloads beschreibt. Also wie schnell man etwas aus dem Internet auf den heimischen PC herunterladen kann. Das Hochladen geht bei einer solche Leitung jedoch nur mit einer Geschwindigkeit von max. 1000 kbits vonstatten. Da diese beiden Geschwindigkeiten unterschiedlich sind, wird von einer asymmetrischen Geschwindigkeitsverteilung gesprochen. Im Regelfall benötigt ein Privathaushalt auch keinen großen Upload, weshalb es nur den wenigsten auffällt.

SDSL

Das Gegenstück, das eher in Unternehmen eingesetzt wird, nennt sich SDSL und steht für Symmetric Digital Subscriber Line. Hier ist die Verteilung der Bandbreite eine ganz andere. Im Regelfall verteilt sich hier der Download und der Upload gleichmäßig. Hat Unternehmen beispielsweise eine Bandbreite 6000 kbits gebucht als SDSL-Leitung, dann ist der Download ebenso groß wie der Upload. Also kann mit 6000 kbits eine Datei runtergeladen werden oder aber auch hoch. In Firmen kommt es oft auf einen erhöhten Upload an, da nicht selten auch firmeneigenen Server betrieben werden, die Daten für Außendienstmitarbeiter bereitstellen. Wäre der Upload dann zu gering, würde es zu lange dauern, bis die Daten vom Server abgerufen werden können. Bei aller Technik und Möglichkeiten, die DSL mit sich bringt, kann ein Wert entscheidender Wert sowohl bei ADSL als auch bei SDSL darüber entscheiden, ob es überhaupt zu einer schnellen Verbindung kommt. Es handelt sich dabei um den sogenannten Dämpfungswert.

Dämpfung

Wer sich noch an die Zeiten im Physikunterricht zurück erinnert, weiß vielleicht noch, dass Experimente mit Strom gemacht wurden. Dabei wurde ein kurzes Kabel und ein langes Kabel an eine Stromquelle angeschlossen. Verwundert stellte man fest, dass je länger die Leitung ist auch weniger Strom am anderen Ende ankommt. Der Grund dafür ist der natürliche Leitungswiderstand. Die Dämpfung einer DSL-Leitung ist mit damit gut zu vergleichen. Je länger die Leitung von einem Knotenpunkt bis zu einem Anschluss ist, umso weniger Strom (Signale) können durch sie hindurchfließen. Das führt zu einer langsameren DSL-Leitung für den Kunden. Da es sich dabei um ein physikalisches Gesetz handelt, lässt sich das mit normalen Kupferleitungen auch nicht umgehen. Die Dämpfung lässt sich nur minimieren, wenn die Länge des Kupferkabels verringert wird oder das Kupferkabel ganz oder teilweise durch ein Glasfaserkabel ersetzt wird. Da Glasfaser sozusagen keine Dämpfung hat und anstatt Strom Licht übertragen wird, können deutlich höhere Bandbreiten realisiert werden.

UMTS als Mobilfunkstandard der 3. Generation

Viele Menschen verwenden den Begriff UMTS im alltäglichen Leben, wodurch dieser in den normalen Wortgebrauch übergegangen ist. Im Jahre 1998 wurde von dem European Telecommunications Standard Institute, kurz ETSI, UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) als Breitband Mobilfunkstandard der 3. Generation vorgestellt. UMTS als Mobilfunkstandard hat GSM soweit vom Markt verdrängt und ersetzt, da es deutlich höhere Datenübertragungsraten als die 2. Generation erlaubt. Hierbei werden 21 Mbit’s mit HSPA+ erreicht, was die Nutzung des mobilen Internets ermöglicht hat.

UMTS bietet eine Vielfalt an Diensten

Der Mobilfunkstandard UMTS bietet eine Vielfalt an Diensten im multimedialen Bereich und verwendet satelliten- und auch erdgestützte Sendeanlagen. Aber was genau kann man sich unter den Diensten von UMTS vorstellen?

UMTS ermöglicht Dienste, die eine höhere Übertragungsrate benötigen, hierzu zählen die zwischenmenschliche Kommunikation in Form von normaler Audiotelefonie als auch Videotelefonie. Der Gebrauch von Nachrichtendiensten wie Unified Messaging, Video-Sprach-Mail oder dem bekannten Chat wir ebenfalls viel Geschwindigkeit abverlangt. Erst ab dem Mobilfunkstandard der 3. Generation (3G) wird das mobile Surfen erst interessant und erlaubt den Gebrauch des World Wide Web und von Informationsdiensten auf dem Handy. Nicht zu vergessen sind die standortbezogenen Dienste, die zur persönlichen Navigation oder der Fahrerunterstützung verwendet werden. UMTS ermöglicht nicht nur die Mobilität außerhalb, sondern lässt auch die Mobilität in geschlossenen Räumen zu. Zu guter Letzt umfasst die Vielfalt der UMTS-Dienste auch die Nutzung von Bankdiensten und E-Commerce.

Nutzung von UMTS

Wer UMTS nutzen möchte, muss entsprechende Geräte, die UMTS-fähig sind, verwenden. Zwei Gerätegruppen erlauben die Nutzung von UMTS:

  • Handys und Smartphones
  • Laptops und Notebooks

Mit den heutigen Handys und Smartphones kann der Nutzer mehr als nur Telefonieren, denn diese Geräte haben eine starke Entwicklung durchgemacht und sind dadurch sehr komplex geworden.

Wer UMTS von unterwegs mit seinem Laptop oder Notebook nutzt, kann bestätigen, dass das Surfen deutlich angenehmer geworden ist. Der Laptop oder das Notebook muss einen SIM Karten-Slot haben oder ist dies nicht der Fall, kann man den Laptop einfach mit einem UMTS Stick, in den die SIM Karte eingesetzt wird, nachrüsten.

UMTS ist nicht überall gleich schnell

Der Mobilfunkstandard UMTS ist im Vergleich zu dem Vorgänger GSM (2G) erheblich schneller geworden, ist aber abhängig von dem Ausbau des Netzes des jeweiligen Betreibers. Die auf dem Markt bestehenden Anbieter haben nicht alle ihre Netze gleich gut ausgebaut. Ist eine Verfügbarkeit von UMTS gegeben, kann der Nutzer 384 Kilobit pro Sekunde beim Herunterladen aus dem Internet rechnen, hierbei ist UMTS 26 mal schneller als der Vorgänger-Standard.

Um diese schnellen Geschwindigkeiten in der 3. Generation noch zu toppen, ist HSDPA auf den Markt gerückt. Man spricht bei HSDPA von einer Technologie, die das Herunterladen von Daten mit Geschwindigkeiten von 3,6 bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde erlaubt. Man kann sagen, dass HSDPA fast den Geschwindigkeiten einer normalen DSL Verbindung gleichkommt.

Da die Entwickler aufgrund der immer weiter ansteigenden Nachfrage an der Realisierung von immer schnelleren Geschwindigkeiten arbeiten, ist auch der nächste Schritt bereits gemacht. HSUPA erlaubt eine deutlich schnelle Geschwindigkeit beim Hochladen von Daten ermöglicht. HSOPA ist das angestrebte Ziel im Bereich der 3. Generation, denn hierbei können Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreicht werden.

Ubuntu macht mobil

Das Thema Smartphone wird für viele verschiedene Firmen von Tag zu Tag interessanter, da der Siegeszug der Smartphones kaum noch aufzuhalten scheint. Immer mehr Softwareentwickler überlegen sich Lösungen wie Sie ihre Software auf den mobilen Plattformen vermarkten können. Überraschenderweise dringt nun auch Ubuntu bis in den Mobilfunkmarkt vor. Das Unternehmen namens Canonical hat eine Softwareoberfläche entwickelt, die auf dem Design von Ubuntu basiert. Der Hersteller nennt das System Ubuntu für Android und der Name ist Programm. Anders als man im ersten Moment vermuten würde, wird ein Smartphone nicht mit dem Betriebssystem Ubuntu ausgestattet werden. Der Hersteller geht einen ganz anderen Weg und schafft eine zusätzliche Oberfläche auf einem Smartphone, das bereits mit einem Betriebssystem ausgestattet ist. Dadurch ergeben sich für den Nutzer ganz neue Möglichkeiten.

Ubuntu für Android: Tragbarer PC mal anders

Durch das Ubuntu für Android wird eine zusätzliche Oberfläche auf dem vorhandenen Betriebssystem installiert. Dadurch handelt es sich nicht um eine zusätzliche Bootoption und das Gerät kann ganz normal mit dem Android Betriebssystem genutzt werden. Wird das Smartphone allerdings in eine dafür vorgesehene Dockingstation gesteckt, wird die Ubuntu Oberfläche aktiv. Das Videosignal von der Dockingstation wird per HDMI Anschluss zu einem Monitor übertragen. Ebenfalls kann an die Dockingstation eine Maus und eine Tastatur angeschlossen werden. Die Software erkennt dann automatisch, dass ein Monitor Tastatur und Maus verfügbar ist und lässt die Bedienung dieser Geräte zu. So erscheint in voller Auflösung auf einem großen Bildschirm die Ubuntu Oberfläche, die eine Bedienung wie bei einem PC zulässt. Somit kann das tragbare Smartphone als kleiner PC-Ersatz für unterwegs fungieren. Der Clou der Software ist, dass Ubuntu für Android auch den Zugriff auf die Android eigene Software zulässt. Somit kann auf die im Telefonbuch gespeicherte Kontaktdatenbank zugegriffen werden, genauso wie auf SMS oder E-Mails. Um die E-Mails im großen Format gut anzeigen zu lassen, ist beispielsweise Thunderbird wird vorinstalliert. Darüber hinaus können SMS und E-Mails nicht nur gelesen, sondern auch bequem mit Maus und Tastatur verwendet werden. Um die Oberfläche allerdings parallel betreiben zu können, ist es notwendig, dass in dem Smartphone mindestens ein 1 GHz Dual Core CPU werkelt und ein Arbeitsspeicher von 512 MB vorhanden sind.

HD im Großformat

Abgesehen davon, dass das Gerät mithilfe der Dockingstation angenehm als kleinen PC-Ersatz zu nutzen ist, ist es auch noch möglich einen Fernseher anzuschließen. Auch dieser wird von der Software automatisch erkannt und auch wie ein Fernseher behandelt. Wird das Smartphone auf die Dockingstation gesteckt, wird der Fernseher erkannt und automatisch die Ubuntu TV Oberfläche gestartet. Damit ist es möglich Videos, die mit dem Gerät selbst gemacht wurden, in Full-HD auf einem Fernseher wiederzugeben. Auch Filme oder Serien können, wenn sie auf dem Gerät installiert sind, problemlos angesehen werden. Praktischerweise kann man auch während der Verbindung das Smartphone selbst mit der normalen Android Oberfläche weiterhin bedienen.

LTE als neuer Mobilfunkstandard

LTE beschreibt den neuen Mobilfunkstandard der im Jahr 2010 entwickelt wurde. LTE oder auch Long Term Evolution wird auch als vierte Generation oder 4G bezeichnet und ist der zukünftige Nachfolger von UMTS (3G). Mit dem neuen Mobilfunkstandard können Übertragungsraten bis zu 300 Megabit pro Sekunde erreicht werden, die deutlich höhere Downloadraten ermöglicht. Bei diesem Mobilfunk-Standard wird das Grundschema von UMTS beibehalten, die eine schnelle und kostengünstige Nachrüstung der Infrastrukturen von UMTS auf LTE ermöglichen.

Technologie und Technik von LTE

Der Hersteller Nortel Networks entwickelte ein Vorläuferkonzept von LTE, das unter dem Namen High Speed OFDM Packet Access (HSOPA) vorgestellt wurde. LTE als Nachfolger von UMTS verwendet die MIMO-Technologie und die OFDM Technik.

  • MIMO-Technologie = Multiple-Input-Multiple-Output Technologie
  • OFDM-Technik = Orthogonal-Frequency- Divison-Multiplexing-Technik

Durch die MIMO-Technologie und die OFDM-Technik wird Mobilfunkanbietern ermöglicht, kostengünstig hochratige Datenübertragungen und somit mobiles Internet als Massenmarkt-Produkt für den End-Nutzer anzubieten. Weiterhin erlauben die geringen Latenzzeiten von LTE VoIP-Telefonie, Video-Übertragungen und auch Online-Spiele.

Bereits UMTS ermöglicht hohe Datenübertragungen, trotzdem haben die Entwickler an einer noch schnelleren Technologie gearbeitet, um den stetig ansteigenden Bedarf an mobilen Internetdiensten zu bedienen. Mobilfunkanbieter werden von UMTS, über HSDPA und HSUPA zu LTE übergehen, um der Nachfrage auf dem Markt gerecht zu werden. Ein Vorteil an LTE ist, dass LTE unterschiedliche Bandbreiten wie 1,4; 3; 5; 10; 15 und 20 MHz unterstützt. Dadurch ist ein flexibler Einsatz möglich und schafft eine Spitzendatenrate von 300 Megabits pro Sekunde im Downlink und 75 Megabit pro Sekunde im Uplink. Um den Energieverbrauch bei solch hohen Übertragungsraten bei Mobiltelefonen zu senken, wird ein OFDMA-ähnliches Verfahren eingesetzt. Dieses zeichnet sich durch eine geringe Peak-to-Average-Ratio aus.

Zeitliche Entwicklung

Im September 2006 wurden erstmals auf einer Messe LTE-Netzwerke  mit Live-Applikationen durch Siemens Networks, die heutige Nokia Siemens Networks vorgestellt. Im Dezember 2006 wurde dann auf einer weiteren Messe der erste LTE Demonstrator in Hongkong gezeigt. Im Mai 2007 konnten erstmalig erfolgreich Daten mit bis zu 108 Megabits pro Sekunde über ein LTE Netz übertragen werden. Im Jahr 2008 wurden erstmalig Ende-zu-Ende-Verbindungen auf Mobilgeräten mit Datenraten von bis zu 25 Megabits pro Sekunde vorgeführt. Im gleichen Jahr konnte auf einem Feldtest eine Datenübertragung von 250 Megabits pro Sekunde demonstriert werden. Der Hersteller LG erreichte mit einem speziellen LTE Chip eine Datenrate von 60 Megabits pro Sekunde erreichen. Im Jahr 2010 wurden nun, nach der endgültigen Ablösung der 3GPP Standardisierung, erste LTE Netze errichtet. Der erste kommerzielle Einsatz von LTE erfolgte in Stockholm und in Oslo.

In Deutschland haben drei von vier Netzbetreibern eine LTE-Lizenz erworben und 2010 das LTE Netz in Betrieb genommen. Vodafone bietet als erster Netzbetreiber LTE für den Kunden mit einem Surfstick an. Seit 2011 können Vodafone Kunden LTE als Telefon- und Internetanschluss als Alternative zum klassischen ISDN/ DSL erhalten. Vorrangig wurde LTE an Kunden vermarktet, die außerhalb des ISDN/ DSL Netzes liegen und somit nun auch Produkte beziehen können. Dieses wurde bis zum Herbst 2011 fortgeführt und wurde ab diesem Zeitpunkt auch für Kunden in Großstädten angeboten.

Neue Definition „Digitaler Lifestyle“

In der heutigen Zeit finden immer mehr Tablets und Smartphone neue Besitzer. Die Tablets und Smartphones werden nicht nur für die Standard-Anwendungen wie telefonieren, mailen oder surfen eingesetzt, denn sie sind weitaus mehr als nur Kommunikationsmittel. Die neuen Geräte sind omnipotente Fernbedienungen, smarte Spielgeräte und einfach zu bedienende Arbeitsgeräte. Fachleute sprechen auch von einem „Streichel-PC“, wenn es um Tablets oder Smartphones geht. Für die neue Generation gehören diese neuen Geräte bereits schon zum normalen Leben hinzu und sind aus der heutigen modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.

Early Adopter

Konsumforscher sprechen bei einem Menschen, der immer die allerneusten Geräte hat und jeden neuen Technologie-Trend mitmacht, einen Early Adopter. Diese Menschen leben in einer Welt, die ausschließlich von Tablets oder Smartphones gesteuert werden kann und ihre Häuser bzw. Wohnungen sind bis in den letzten Winkel vernetzt. Man kann den gesamten Haushalt, ja sogar das Haus, per Fernsteuerung bedienen:

  • die Photovoltaikanlage
  • die Herdplatte
  • der Kaffeeautomat
  • der Kühlschrank
  • die Waschmaschine
  • der Trockner
  • den PC
  • die TV-Geräte
  • die Stereoanlage
  • die Gesundheitsgeräte

Einsatz des iPad und der Smartphones

Tablets wie das iPad werden heute in modernen Haushalten als Steuerung für das Haus oder für die Zusammenstellung des Fernsehprogrammes eingesetzt. Smartphones dienen als vollständiger Ersatz der Fernbedienungen im Haushalt. Tablets als auch Smartphones sind intuitiv und einfach zu bedienen, sie sind mobil und machen flexibel und ermöglichen auch den normalen Gebrauch wie mailen, surfen und telefonieren. Weiterhin sind sie schick und können an jeden Nutzer durch das Hinzufügen von Apps individuell angepasst werden. Moderne Menschen definieren ihren Status, ihre Sehnsucht, ihre Freiheit zu leben über Tablets und Smartphones.

Trendwandel-Willkommen in der Zukunft

Ursprünglich wurden Handys entwickelt, um das Bedürfnis zu befriedigen immer und an jedem Ort mobil erreichbar zu sein und um kommunizieren zu können. Mobilität wurde in der Vergangenheit als Bewegung von A nach B definiert, das Auto galt lange Jahrzehnte als Statussymbol. Den Wert als Statussymbol hat das Auto heute nicht mehr, denn es wurde durch Tablets und Smartphones erfolgreich abgelöst. Junge Menschen würden eher auf ein Auto verzichten als auf ein Smartphone, daran sieht man die heutige Priorisierung der Gesellschaft. Der Trendwandel vom Handy zum Smartphone und vom Notebook zum Tablet, beschreibt den Wandel in den Interessen und im Nutzungsverhalten der Gesellschaft. Nur noch wenige Menschen haben ein „Retro-Handy“ und sind noch nicht an das mobile Datennetzwerk angeschlossen.  Durch Smartphones und Tablets haben sich die Menschen zu sehr an die permanente Mobilität gewöhnt, so dass nun auch zum Beispiel die Automobil-Industrie dazu übergeht, diese neuen Geräte in die Autos als Navigations- und Multimediazentrale zu integrieren.

Das iPhone ist das Sehsucht- und Neidobjekt schlecht hin, denn es ist mehr als nur ein Handy. Es ist das Schweizer Taschenmesser für alle Kommunikationsbedürfnisse und genießt durch sein schickes Outfit, sein eigenwilliges Design und durch seine extrem hohe Funktionalität eine große Beliebtheit. Durch Apps kann das Menü beliebig erweitert werden, die Auswahl erfolgt einfach und simpel über den App-Store per Klick. Das iPhone war ursprünglich als Begleiter für unterwegs gedacht und ist heute ein mobiles Bedienterminal, mit dem eine einfache und einheitliche Bedienung vieler Elektrogeräte möglich ist und somit eine Kostenersparnis resultiert, da keine zusätzlichen Steuerelemente angeschafft werden müssen.

Auch das iPad erobert immer weiter den Markt und auch die Herzen der Nutzer, denn das Gerät ist nicht nur ein Gerät , denn es ist der alltägliche Begleiter mit einer so hohen Rechenleistung, dass auch Spiele und Business-Anwendungen möglich sind.

Das Tablet ist allerdings noch kein Ersatz für den Heim-PC, denn es dient eher zur Unterhaltung in Zügen, im Flugzeug oder in Cafés.

Microsofts SkyDrive wird Dropbox Konkurrent

Wenn auch nur wenig genutzt, bietet Microsoft bereits seit einiger Zeit das Produkt SkyDrive für seine Kunden an. Dabei handelt es sich um ein Laufwerk, das in der Cloud für den Nutzer vorhanden ist. Auf diesem Laufwerk können Ordner angelegt werden und Daten hinterlegt werden. Grundvoraussetzung für die Nutzung des SkyDrives ist ein registrierter Windows Live Account. Ähnlich wie auch Apple, möchte Microsoft hier den Nutzern die Möglichkeit bieten seine Daten von überall auf der Welt zugänglich zu machen, um sie nutzen zu können. Immer mehr Dienstleister verlagern daher ihre Dienste in die sogenannte Cloud. Microsoft geht damit allerdings keinen neuen Weg, denn bereits vor einigen Jahren hat der Anbieter Dropbox eine ähnliche Dienstleistung schon zur Verfügung gestellt. Drop Box erzielte bisher deutlich mehr Erfolge, denn mithilfe eines kleinen Programmes, die Dropbox direkt als Ordner bzw. Laufwerk auf dem Rechner eingebunden werden konnte. Zusätzlich war es möglich, mithilfe einer App auch vom Mobilgerät aus Daten abzurufen. Einziges Manko für viele Nutzer war der begrenzte Speicherplatz von 2 GB, der nur gegen die Nutzung eines Premium-Accounts erweiterbar ist. Microsoft möchte nun sein Produkt erweitern, um den eigenen Kunden mehr Möglichkeiten zu bieten.

Großzügig ausgestattet

SkyDrive ist für Microsoft Kunden ebenfalls kostenlos, bietet allerdings einen deutlich höheren Speicherplatz wie beispielsweise die Dropbox. Auf insgesamt 25 GB können Nutzer kostenlos Ihre Daten ins Internet verschieben. Dabei ist es nicht nur möglich Officedokumente bereitzustellen, sondern auch Bilder, Musik oder alles andere an Daten, was anfällt. Da das SkyDrive mit dem Live Account verknüpft ist, können die Daten bequem mit jedem Microsoft Produkt oder aber über die Internetseite des Dienstes administriert werden. Allein der großzügige Speicher ist durchaus ein Vorteil zum Konkurrenzprodukt, doch der Speicherplatz alleine ist nicht zwingend das Argument für die Nutzer, denn bislang mangelte es an einer Einbindung in den Explorer der verschiedenen Betriebssysteme. Auch eine App wurde bislang von Benutzern vermisst, um auch mobil auf alle Daten zugreifen zu können.

SkyDrive wird Mobil

Microsoft hat es sich zur Aufgabe gemacht jeden Windows Nutzer egal ob mobil, Tablet oder an einem Laptop oder PC die Möglichkeit zu geben auf das SkyDrive Zugriff zu bekommen. Mittlerweile gibt es bereits kostenlose Apps, mit denen man sowohl von einem Windows Mobile Betriebssystem als auch von einem iPhone Zugriff auf das SkyDrive greift, bekommt. Somit ist es auch unterwegs möglich angenehm auf die dort hinterlegten Datenzugriff zu bekommen. Auch das Hochladen von Fotos und Videos auf das SkyDrive von unterwegs ist bereits möglich.

Noch ein entscheidender Schritt

Was bisher noch immer fehlt, ist die Einbindung in das Betriebssystem. Die Entwickler von Microsoft arbeiten daher an einer Lösung, die es den Nutzern einfacher machen soll auch an ihrem Laptop oder PC ohne den Internetbrowser Zugriff zu bekommen. Die dafür benötigte Software wird bereits von Microsoft entwickelt und soll es möglich machen das SkyDrive wie einen Ordner in das Betriebssystem zu integrieren. Verschiebt man Daten dann in den Ordner werden diese automatisiert auf das SkyDrive geladen und können von überall genutzt werden. Vor allem mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 wird das SkyDrive eine deutlich wichtigere Rolle erhalten, wie das bisher der Fall war. Denn abgesehen von Daten, die dort hinterlegt werden können, ist es mit der Live-ID bereits jetzt möglich Kontakte, E-Mail-Adressen und Kalender zu synchronisieren. Windows 8 soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und es bleibt abzuwarten, welche weiteren Überraschungen Microsoft noch bereithält. Eindeutig ist, dass auch Microsoft dazu übergeht, alle Geräte immer enger miteinander zu vernetzen. Doch auch Nutzer älterer Betriebssysteme von Microsoft wie Windows Vista oder Windows 7 soll ein Update erhalten, um die Einbindung des SkyDrives auch dort zu realisieren.

Kanalbündelung: Aus alt mach neu

Vor einigen Jahren sind Haushalte noch nicht mit der schnellen Datenverbindung DSL ausgestattet gewesen. Zu dieser Zeit war ISDN die schnellste Datenverbindung im Internet für Haushalte. Mit einem Datendurchsatz von 64 kbit/s pro Kanal wurde zu dieser Zeit im Internet gesurft. Dank einem kleinen technischen “Trick” war es für ISDN Nutzer aber auch möglich die Geschwindigkeit zu verdoppelt. Dazu wurden die zwei vorhandenen ISDN-Kanäle gebündelt und haben so 128 kbit/s  leisten können. Heutzutage müssen keine Kanäle mehr gebündelt werden und dank schnellen DSL Verbindungen hat schon lange niemand mehr über diese Technik nachgedacht. Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Neworks (NSN) stellt genau diese Technik nun für den Mobilfunkbereich vor. Auch dort soll eine abgewandelte Form der Kanalbündelung gerade in schlecht versorgten Gebieten für schnelles Internet sorgen.

UMTS mit Kanalbündelung

Da wo keine Großstädte oder Autobahnen sind, wird oftmals von den Netzbetreibern an DSL-Leitungen gespart. Zu hoch sind die Kosten, um die etwas abgelegenen Gebiete zu versorgen. Mobilfunkanbieter haben beinahe flächendeckend in Deutschland ihr Netz in Betrieb. NSN hat nun einen neuen Standard vorgestellt, der HSPA+ Multiflow genannt wird. Normalerweise sind mit dem HSPA+ bereits hohe Transferraten möglich, doch können diese mit schnellen Kabelverbindungen nicht mithalten. Vor allem der stabile Datentransfer ohne große Geschwindigkeitsschwankungen macht beim Mobilfunk oft Probleme. Die neue Methode Multiflow ist nun in der Lage sich an zwei benachbarten Funkzellen gleichzeitig anzumelden. Damit wird ein ähnlicher Effekt erzielt wie schon vor Jahren bei der ISDN-Kanalbündelung. Laut Angaben von NSN führt das in schlecht versorgten Gebieten für eine deutliche Verbesserung der Empfangsqualität und erhöht die Datenraten. Dank der neuen Technik wird je nach Empfangsqualität zukünftig eine Geschwindigkeit von 42,4 MBit/s möglich. Durch die neue Methode ist aber nicht nur die schnelle Datenverbindung für Mobilfunknutzer angenehm, sondern vor allem die allgemein deutlich stabilere Leitung.

HSPA+ Multiflow

Die neue Technik wird von NSN und dem Chiphersteller Qualcomm zusammen dieses Jahr vorgestellt. Qualcomm testet auch bereits erste Prototypen, die das neue Multiflow unterstützen. Allerdings wird man sich als Mobilfunk Nutzer noch etwas gedulden müssen. Voraussichtlich wird erst Ende nächsten Jahres mit der Markteinführung begonnen. Bis dahin wird man auf dem Land weiterhin mit etwas langsamerem Internet vorlieb nehmen müssen.

Android ist nur so schnell wie der Speicher

Eines der beliebtesten und mit am meisten verbreiteten Smartphone- und Tablet-Betriebssysteme ist Android. Das von Google entwickelte System wird auf vielen verschiedenen Geräten betrieben und es werden jeden Tag mehr. Oftmals beschweren sich Nutzer des Systems aber über unangenehme Wartezeiten beim Öffnen eine App oder einer Internetseite. Oftmals leistet nur ein neues Gerät Abhilfe, das über einen schnelleren Prozessor und über eine schnellere Internetverbindung verfügt. Auch die Hardwareentwickler werben mit immer schneller werdenden Prozessoren und locken so neue Käufer an. Nun hat eine Studie allerdings herausgefunden, dass die derzeitigen Geräte noch lange nicht die volle Leistung Ihres Prozessors ausnutzen. Ingenieure der NEC Labs haben sich nun die Frage gestellt, aus welchem Grund denn dann die Wartezeiten entstehen. Dabei ist man auf ein Ergebnis gestoßen, das man nicht vermuten würde. Apps könnten deutlich schneller geladen werden und auch Internetseiten, doch verhindert die Geschwindigkeit des verbauten Speichers die Ausnutzung der vollen Leistung. Um das beweisen zu können, wurden einige Tests gemacht.

Das Experiment

Um einen Vergleich zu haben, wurde ein Smartphone genommen, bei dem die Apps so angepasst wurden, dass sie nicht den internen Speicher nutzen, sondern Flash-Speicherkarten. Diese sind verschieden schnell, um eine Vergleichsmöglichkeit gegenüber dem internen Speicher zu haben.

Insgesamt wurden für den Versuch acht Speicherkarten verschiedener Hersteller verwendet. Es wurden immer populäre Apps getestet, wie beispielsweise Facebook, Angry Birds, Google Maps und auch der Standard Android Webbrowser.

Das getestete Smartphone war ein Nexus One mit einem Android Betriebssystem der Version Gingerbread. Für die Versuche wurde vorab immer ein Kaltstart des Geräts durchgeführt. Bei dem Versuch sind verblüffende Werte zum Vorschein gekommen.

Werte

Google Mail-App: Die standardmäßig zum Einsatz kommende Google Mail-App wurde im Vergleich zum internen Speicher 3-mal schneller gestartet im Vergleich zur schwächsten Speicherkarte.

Twitter-App: Bei der Twitter-App war der Unterschied nicht so groß, wie bei der Google Mail-App. Aber auch hier war die App mit der schnellsten Karte im Vergleich immerhin doppelt so schnell.

Webbrowser: Sehr interessant ist das Ergebnis, das der Webbrowser lieferte. Auch wenn man oftmals vermuten würde, dass das Laden und Rendern der Internetseiten von der Internetverbindung abhängt, so wurden hier überraschende Ergebnisse erzielt. Der Webbrowser war mit der schnellsten Speicherkarte in der Lage 50 Webseiten dreimal schneller aufzurufen. Dabei ist die Internetverbindung immer in gleicher Qualität vorhanden gewesen.

Schnelles Internet bringt den Nutzern nichts

Die Forscher von NEC haben auch versucht, die Geschwindigkeit mit einer deutlich erhöhten Internetgeschwindigkeit zu beeinflussen. Immerhin werben auch die Hersteller mit immer schneller werdenden Datenverbindungen, die dem Gerät Beine machen sollen. Dabei wurde mithilfe einer Kabelverbindung eine Datenübertragung simuliert, die zehnmal schneller gewesen ist, als es aktuell via WLAN möglich ist. Das ernüchternde Ergebnis war, dass die Performance kaum besser wurde. Immer schnellere WLAN Standards und Prozessoren bringen den Smartphone und Tablet Nutzern also keinen wirklichen Geschwindigkeitsvorteil.

Neben der Geschwindigkeit des Speichers selbst ist auch entscheidend, wie der Speicher genutzt wird. So ist aufgefallen, dass die Apps und auch das Betriebssystem selbst Daten ungeordnet anfordern und ausgeben. Würden die Daten geordnet angefordert und ausgegeben, könnte man bereits mit langsamen Speichern deutlich bessere Werte erzielen. Allerdings müssten dafür nicht nur Apps anders programmiert werden, sondern auch das Betriebssystem selbst würde einige Änderungen benötigen, um die Datenmanagement zu verbessern. Derzeit werden nicht nur die Prozessoren nicht richtig ausgelastet sondern auf die Funknetze.

Ob ein ähnliches Problem auch bei Apple Geräten besteht, ist bisher noch nicht getestet worden. Zumal iOS Betriebssysteme keine externen Speicherquellen zum Testen zulassen. Abgesehen davon funktionieren die Speicher und Datenverwaltung bei iOS Betriebssystemen grundlegend anders.

Guardian Angels-elektronische Schutzengel

Guardian Angels ist eines von sechs großen Projekten, die sich bei dem Forscherkonsortium der EU für eine zehnjährige Förderung bewerben. Nur die beiden besten Konzepte werden im Frühjahr 2012 von der Europäischen Kommission prämiert und bekommen eine geldliche Unterstützung von jeweils einer Milliarde Euro.

Guardian Angels ist eine Vision von winzigen Hightech-Assistenten, die seinen Träger in allen Lebenssituationen helfen und auch schützen. Sie sollen unauffällig und eigenständig funktionieren, so dass keinerlei Anforderungen an Bedienfähigkeit gestellt werden, weiterhin sollen sie ohne Steckdose funktionieren und keine weiteren Anschlüsse erfordern. Die Guardian Angels können unsichtbar in Kleidung oder in Gegenständen untergebracht werden, Ideen sind sogar, dass man sie direkt m Körper „verbaut“ und sollen ohne Konfiguration perfekt funktionieren und sichere Daten ermöglichen.

Leistungen der elektronischen Schutzengel

Geplant ist, dass die kleinen elektronischen Schutzengel bei Diabetes-Patienten den Blutzuckerspiegel dauerhaft überwachen oder aber bei herzschwachen Senioren oder Neugeborenen die Vitalparameter wie Herzschlag und Atmung ständig abfragen. Weiterhin könnten Jogger ihr Herz-Kreislauf-System optimal trainieren, da dieses ebenfalls beim Training überwacht wird. Allergiker müssen nicht mehr angeschlagen durch die Umwelt gehen, denn sie werden durch die Sensoren um mögliche Pollenwolken drum herum geführt. In der Automobil-Industrie warnen die elektronischen Schutzengel vor einem Unfall vor einem Kollisionskurs. Die verbaute Technik kann Börsenmakler sogar aufgrund einer Auswertung der physiologischen Parameter wie Schwitzen, Unregelmäßigkeiten des Herzschlages und einer Stimmanalyse vor riskanten Entscheidungen schützen.

Die Mitwirkenden am Projekt Guardian Angels haben nicht das Ziel die nächste oder sogar übernächste Stufe in der Kommunikationstechnik zu erreichen, denn sie wollen eine Ergänzung der Sinne schaffen. Die Ideen und das Vorhaben sind schon lange keine Science-Fiction mehr, denn emotionale Mensch-Maschine-Schnittstellen könnten bereits mit entsprechenden Sensoren in Smartphones realisiert werden. Die Ausarbeitung und Koordination wird in Zusammenarbeit mit Nanoelektronik-Spezialisten durchgeführt, so dass hier von allen Seiten her brauchbare und nützliche Ideen zur Umsetzung beigesteuert werden. Eine besondere Leistung der Guardian Angels soll sein, dass sie unabhängig von externer Energieeinspeisung betrieben werden und sie den Energiebedarf aus Licht, Wärmeunterschiede, Vibrationen und Radiowellen gewinnen.

Fortschritte müssen noch gemacht werden

Bis diese Ziele erreicht sind, sind noch riesige Fortschritte und Entwicklungen notwendig, denn dieses ist eine Meisterleistung im Bereich der Nanoelektronik. Die Entwickler müssen es schaffen, den Energiebedarf der Sensoren, der Recheneinheit und der Drahtlosübertragung soweit zu senken, dass diese noch ein einwandfreies und auswertbares Ergebnis liefern und dennoch so wenig wie möglich Energie verbrauchen. Werden diese Fortschritte noch gemacht, ist es durchaus möglich, dass die Guardian Angels in naher Zukunft die Menschen im alltäglichen Leben dauerhaft begleiten könnten.

LG bringt neues 3D Smartphone auf den Markt

Quelle: media.onlinekosten.de

Auf der Messe Mobile World Congress stellt LG das neue 3D Smartphone vor. Bisher gibt es nur wenige Smartphones auf dem Markt, die 3D Inhalte ohne Brille darstellen können. Das neue 3D Smartphone trägt den Namen Optimus 3D Max, lange Zeit sprach die Gerüchteküche von einem Gerät mit dem Codenamen CX2, dem Nachfolger des Optimus 3D. LG hat eine Weiterentwicklung auf den Markt gebracht, die sich sehen lassen kann. Auch LG-CEO Jong-Seok Park spricht beim Optimus 3D Max von einem Beweis des Engagements LGs für portables 3D-Entertainment. Der 3D-Converter in diesem Gerät wurde enorm weiterentwickelt, so dass 2D Inhalte „on the fly“ in 3D umgewandelt werden können.

Der Nutzer des Smartphones, dem nicht mehr nur das Telefonieren oder SMS-Schreiben wichtig ist, sondern auf Internet-Nutzung, Nutzung von 3D-Anwendungen wie Google Earth, Google Maps oder auch andere 3D Anwendungen großen Wert legt, kann dieses seinen Wünschen entsprechend auch verwenden, da das Gerät den Anforderungen problemlos trotzen kann. Fotos und auch Videos, die in 3D aufgenommen wurden, können auch ohne großen Aufwand durch Knopfdruck in 2D wiedergegeben werden, so dass sich auch mehrere Betrachter gleichzeitig anschauen können. Um dem Nutzer immer neue Anwendungen, sogenannte Apps, zur Verfügung zu stellen, möchte LG eine spezielle Rubrik im Online-Shop „Smartworld“ einrichten. Das Optimus 3D Max wird ab März in Südkorea vermarktet, die Vermarktung in Europa soll Informationen zufolge schrittweise erfolgen.

Die Welt spricht 3D

Um die 3D-Wiedergabe möglich zu machen, hat LG ein 4,3-Zoll-Display verbaut. Die 3D-Bilder werden im bekannten 16:9 Format mit 720×1280 Pixeln wiedergegeben. Das Disyplay ist besonders durch das Gorilla Glass 2 geschützt, der Vorgänger wurde im vergangenen Jahr vorgestellt und ist seit dem 20 Prozent dünner geworden. Weiterhin sind zwei Fünf-Megapixel-Kameras für dreidimensionale Fotos und Videos verbaut, mit denen der Nutzer seine Erfahrungen und Eindrücke in 3D festhalten kann. Besonders praktisch ist die direkte Umwandlung von 3D in 2D. Selbstverständlich kann man das Optimus 3D Max auch per HDMI Anschluss an einen kompatiblen Fernseher anschließen, um Fotos oder Videos auf diesem abzuspielen.

Technische Daten zum Optimus 3D Max

Die aufwendige 3D Technologie verlangt Leistung, die das Gerät durch den verbauten Dual-Core-Prozessor von Texas Instruments bekommt. Dieser Prozessor ist mit 1,2 Gigahertz getaktet. Die Schnelligkeit des Gerätes bekommt das Optimus 3D Max durch den Arbeitsspeicher von einem Gigabyte, wodurch der Betrieb flüssig erfolgt. LG hat in dem neuen Smartphone acht Gigabyte internen Speicher verbaut, der durch die Verwendung einer SD-Karte zusätzlich erweitert werden kann. Für ein Smartphone eines solchen Kalibers ist das Gerät mit seinen 9,6 Millimetern sehr schlank, obwohl so viel Technik verbaut wurde. Ein weiteres Highlight ist der verbaute NFC-Chip, mit dem die kabellose Datenübertragung ermöglicht wird. Surfen kann der Nutzer über WLAN oder HSDPA+ mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 21 MBit/s.

Das neue LG Smartphone hat die Software Android 2.3 auch Gingerbread genannt, wobei LG hier ein zukünftiges Softwareupdate auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) verspricht.